Wespen U8 und U10 siegen auch bei TC Lichtenrade Kids Cup

Auch beim quasi letzten Turnier der Winterhallensaison 2015/2016 konnten die U8 und U10 Wespen weitere gute Platzierungen erzielen. Beide Konkurrenzen wurden „gemischt“ ausgetragen, d.h. Jungs und Mädels spielten in einer Konkurrenz miteinander.

In der U10 erreichten Zora König und Emil Loddenkemper die Vorschlussrunde in einem aus 31 Teilnehmern bestehenden Feld. Dabei kam es im Halbfinale zum Wespenduell zwischen Zora und Emil, welches Zora mit 4:3 4:3 für sich entscheiden konnte. Sie musste sich erst im Finale Gregor Heinemann von TC Grün-Weiss Nikolassee mit 4:2 4:2 geschlagen geben. Emil wurde insgesamt 3. durch einen 4:1 4:2 Sieg gegen Theo Oeltermann (Weisse Bären Wannsee).

In der U8 schafften Felix Triquardt und Johannis Rimkus nach starken Matches das Halbfinale. Felix erreichte den dritten Platz mit einem Sieg gegen Rosa Gezgin (4:1 4:1). Johannis erreichte das Finale und musste sich nach großem Kampf und aggressivem Angriffsspiel im 3. Satz Matchtiebreak mit 10:8 geschlagen geben. Somit erzielten die Wespen 50% aller zu vergebenen Platzierungen! Weiter so, ein besseres Training als Turniere spielen gibt es nicht!

Karsten Meyer

Vorbereitungsturnier in Worms

Vorbereitungsturnier in Worms

Das Wochenende 18.3-20.3 nutzten die 1.Damen für ein Vorbereitungsturnier in Worms. Der bunt zusammen gewürfelte Kader bestand aus Absagen, aber auch aus vielen Neuzugängen so wie z.B. Prinzessin von Knyphausen, TT, Clairchen und Kim. Wir starteten auch mit zwei neuen Capitanos Heike und Anna.
Nach einer späten Abreise am Freitag erreichten wir das Hotel und fielen direkt ins Bett, da wir das erste Spiel am nächsten Morgen hatten und natürlich gewinnen wollten. Unser erster Gegner der Saison war Blau Weiß Köln, die uns leider 1:0 schlugen. Im folgenden Spiel gegen Eintracht Braunschweig konnten wir unsere Leistungen jedoch deutlich steigern, denn wir spielten besser zusammen und ergriffen schon taktische Variationen. So konnten wir mit einem zufriedenen 0:0 aus dem Spiel gehen. Nach einer langen Mittagspause im dortigen Club, in der wir sogar nach Autogrammen gefragt wurden, trafen wir auf unseren letzten Gegner Mühlheim. Am Ende des Tages sammelten wir nochmal unsere letzten Kräfte, doch dies reichte leider nicht aus und so verloren wir. Damit waren wir Gruppenletzter und sicherten uns so wieder das frühe Aufstehen. Nach einem lustigen und leckeren Abendessen in einer Kapelle hielten sich noch ein paar wach um, um 0 Uhr auf Fischs Geburtstag anzustoßen, die Anderen fielen wieder in ihre Betten. Nach einem gequälten frühen Austehen am Sonntag, motivierten wir uns noch einmal, um uns wenigstens den 7 Platz zu sichern und so auch Fisch ein zusätzliches Geschenk zu bescheren. Und das taten wir dann auch, mit einem 1:0 Sieg über die Eintracht Frankfurt! Somit endete unser Wochenende nach einer kleinen Siegerehung und einer Preispremie mehr oder wenig erfolgreich und wir traten den langen Heimweg nach Berlin an.

Eure 1. Damen

Saisonbericht der Knaben A: Von Berlin über Hamburg nach Lübeck  zur DM

Saisonbericht der Knaben A: Von Berlin über Hamburg nach Lübeck zur DM

Eine wunderbare, spannende und höchstklassige Hallensaison haben die Jungs vollbracht. In ihrer Gruppe in der Berliner Meisterschaft haben sie alle 8 Spiele mit 23 Toren bei nur einem einzigen Gegentor gewonnen. Bei der Ostdeutschen Meisterschaft wurden Blau-Weiß und Köthen mit 6:0 und 1:0 geschlagen, im Halbfinale TuSLi mit 2:1 bezwungen und erst im Finale musste gegen den ewigen Konkurrenten vom BHC eine Niederlage hingenommen werden, die mit 1:4 nur die zählbaren Ergebnisse wiedergibt.

Extrem an die Nerven ging dann die Nordostdeutsche Meisterschaft. Zwar gab es zunächst die erwartete Niederlage gegen Alster als Gastgeber. Der Matchplan ging aber auf, weil nach einem 1:1 gegen Sachsenwald mit dem knappest möglichen 1:0-Sieg gegen Hannover das Halbfinale und damit die Chance für die Deutsche Meisterschaft erreicht wurden. Gegner war als erster der anderen Gruppe wieder einmal der BHC. Dieser schoss zwar auch das erste Tor, biss sich dann aber an der disziplinierten Wespenabwehr die Zähne aus und unsere Jungs konnten mit einem Tor durch Malte zum Endstand 1:1 gleich ziehen. Das führte dann nach der jüngsten Regeländerung zum ersten Shootout für die Jungs, Betreuer und Eltern. Was für eine Spannung!

Für den ersten Penalty der Wespen läuft Julius F. zunächst frontal auf den TW zu, täuscht links an, dreht nach rechts, schießt, trifft den Pfosten, Julius setzt mit dem Abpraller nach, wobei ihm der TW auf den Schläger haut: 7er. Julius bleibt ruhig, schießt nach links außen, halb hoch: 2:1. Der erste BHC-Versuch läuft auch über halb links, der Stürmer dreht sich vor Jakob um, täuscht, dreht sich schnell auf die Vorhandseite und schießt ins lange Eck: 2:2. Dann läuft Julius B. an, täuscht auch nach links, dreht sich und weicht nach rechts aus vom TW weg, täuscht einen Schuss an und schießt dann am TW vorbei ins Tor, leider aber ganz kurz nach Zeitablauf und Pfiff, was nicht alle Wespenfans gleich gemerkt habe. Der BHC versucht es wieder zunächst über die linke Seite, wo der Stürmer den Ball stoppt und wo ihn Jakob im Hechtsprung wegschnippt. Für die Wespen läuft dann Jasper an, der auch wieder nach links geht, aber nach rechts antäuscht und mit der Rückhand links am Torwart vorbei schießt, leider aber auch knapp am Tor vorbei. Der letzte Versuch des BHC beginnt nach dem Anstürmen wieder mit einer Drehung nach links, wo Jakob erneut den Ball wegspitzeln kann, der aber noch im Schusskreis bleibt, so dass Stürmer und Torwart nachsetzen. Der Stürmer ist beweglicher, kommt noch an den Ball, kann ihn aber vor dem Abpfiff nicht mehr rechtszeitig aufs Tor bekommen. Also Shoot-Out-Verlängerung, wobei nun der BHC beginnt, wieder mit seinem ersten und bislang allein erfolgreichen Stürmer. Der versucht denselben Trick nochmal, ist aber etwas langsamer und unser Torwart schneller, der jetzt das lange Eck zumacht. Aus der ausgeführten Drehung kann der Angreifer nicht mehr schießen, er muss vom Tor weg, Jakob spitzelt den Ball noch etwas weg, der Stürmer kommt noch mal an den Ball, schießt und Jakob wehrt ab. Nun also wieder Julius F. Er will diesmal mit Schwung auf der linken Seite am Torwart vorbei, der herausstürzt und mit einem kräftigen Schlag ein Schlägerfoul begeht: Wieder 7er. Julius bleibt eiskalt und haut das Ding diesmal rechts flach, aber wieder unhaltbar ins Tor: 3:2!

Jubel! Die Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft war gelöst und das über einen Sieg gegen die BHCler, wobei im Ticker zum Stolz der Eltern und Vereinsführung besonders das faire Verhalten der Wespen gegenüber ihrem Gegner gelobt wurde.

Die Endrunde der Deutschen Meisterschaft wurde in Lübeck von Phönix veranstaltet, die es ohne eigene Mannschaft perfekt und persönlich organisierten. Die Halle war riesig und bot auf zwei Tribünen Platz für über dreitausend Zuschauer, auch wenn nicht ganz so viele dort waren. Die Begeisterung der Zuschauer war groß und es wurde alles geboten, was ein tolles Turnier ausmacht: Gute Musik, ein reichhaltiges Buffet, klare Ansagen vor und während der Spiele, die Begrüßung aller Spieler mit Namen und Nummer, für jede Mannschaft eine spezielle Torhymne, die die Jungs vorher aussuchen konnten, der bekannte Life-Ticker ergänzt durch eine Live-Übertragung aller Spiele über YouTube, ein mannsgroßer Weißkopfadler namens „Schlenzi“ als Lübecker Maskottchen, Einlaufkinder beim Finale, Flagge und Nationalhymne und schließlich eine würdige Siegerehrung.

Aber zum Verlauf: In ihrer Gruppe mussten sich unsere Jungs gleich als erstes mit den gefürchteten Mülheimern auseinandersetzen. Doch die Jungs hielten nicht nur tapfer, sondern erfolgreich dagegen und schafften bis zur Halbzeit tatsächlich ein Unentschieden mit 1:1. Und hätte dann beim Stand von 1:2 das 2:2 gegolten und wäre kurze Zeit später der Stockschlag nicht gegen die Wespen, sondern gegen die Mülheimer gepfiffen worden… hätte, hätte, Fahrradkette…Die Mülheimer siegten 3:1. Die Jungs gaben damit aber noch nicht auf, sondern hofften wie in Hamburg auf die beiden weiteren Spiele. Leider ging dann das Spiel gegen den erwartet schwächsten Gegner, die Stuttgarter Kickers, mit 0:1 verloren. Hier wäre mehr drin gewesen und das nahmen die Jungs schwer. Im dritten Spiel dann, bei dem keine Chancen mehr für das Halbfinale bestanden, lief es zunächst entsprechend, aber die Jungs nahmen sich noch einmal wirklich zusammen, kämpften und schafften mit Anstand gegen die Frankfurter ein 3:4. Das letzte Spiel am Sonntag ging dann nur noch um Platz 7. Auch dort gaben die Jungs wirklich ihr Bestes, und hätten auch hier mit ein wenig Glück gewinnen können. Es verblieb jedoch bei einem 1:1, sodass der siebte Platz geteilt werden konnte. Danach wurde nur noch entspannt zugeschaut, wobei jedenfalls einer der Jungs erzählt hat, dass er das noch einmal erleben möchte, aber mit Einmarsch zum Finale mit den Kindern.

Dass die A-Knaben nicht in einer leichten, sondern in der schweren Gruppe gelandet waren, zeigte sich schließlich daran, dass sich die Gruppengegner Mülheim und die Frankfurt noch einmal im Finale begegneten, nachdem sie die Hamburger geschlagen hatten. So kann festgestellt werden, dass der mögliche Eindruck einer Enttäuschung nur daher käme, dass die Jungs jederzeit auf Augenhöhe mitgespielt haben und durchaus Chancen auf mehr hatten. Und es kann festgestellt werden, dass dem aktuellen A-Knaben-Meister, dem SC Frankfurt 1880 (Glückwunsch!) keine andere Mannschaft im Turnier so viele Tore eingeschenkt hat wie die Zehlendorfer Wespen. Dieses positive Ergebnis zählt: Weiter so und viel Erfolg! Es macht riesigen Spaß, Euch zuzusehen.

(Verfasser: Familie Reske)

Erfolge bei der Rot-Weiß Kids Cup Turnierserie

Erfolge bei der Rot-Weiß Kids Cup Turnierserie

Bei einem Turnier der in die 4. Saison gehenden Rot-Weiß Kids Cup Turnierserie mit abschließendem Masters haben an vergangenen Wochenende unsere Wespenspieler in den Altersklassen U8 und U10 sensationell gepunktet. Von den insgesamt 8 gemeldeten Wespen wurden zwei erste und ein vierter Platz erkämpft: bei den weiblichen U10 erzielte Marta Wojciechowski den ersten Platz. Sie schlug im Finale Natella Sardarow (Blau-Gold Steglitz), nachdem sie im Halbfinale ihre Clubkameradin Linnea Rimkus besiegte.

Bei den männlichen U8 erzielte die Wespe Johannis Rimkus den ersten Platz. Er schlug im Finale Karan Misra (LTTC Rot-Weiß Berlin) nach einer fullminanten Aufholjagd. Nach einem 0:4, 0:3, 15:40 Rückstand siegte er schließlich im Matchtiebreak mit 10:5.

Karsten Meyer

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