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Wespen bei den HOTEGO German Open 2023

Die schmachvolle Nachricht vorab: die rote Laterne bleibt in Berlin. Auch im zweiten Jahr nach der Rückkehr der Wespen in die erlesene Familie der German Open im Hockey – Tennis – Golf, kurz HOTEGO, ist es unserem Team nicht gelungen, die ungeliebte „Trophäe“ des Letzten in der Gesamtwertung loszuwerden. Die (verhalten) gute Nachricht: wir waren deutlich näher am Rest des Feldes als im vergangenen Jahr und sind, auch dank der Verstärkung durch unsere Tennis-Asse Klaus Eberhard und Florian Loddenkemper, in der Tenniswertung immerhin auf Platz 3 vorgedrungen. 

Auf der wunderschönen Anlage des gastgebenden Grossflottbeker Tennis-, Hockey- und Golfclubs in Hamburg gab es für uns zum Auftakt im Golfturnier am Freitag vor allem zwei Erkenntnisse: erstens ein eigener, direkt an die Clubhausterrasse angrenzender Golfplatz auf der Anlage ist eine sehr feine Sache, zweitens wäre er aber angesichts unserer Golfergebnisse bei den Wespen unangebracht. Gegen zumeist einstellige Handicaps spielende Gegner waren wir durch die nach Reglement gnadenlose Bruttowertung, trotz gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserter Performance, leider wieder chancenlos.   

Da das HOTEGO Format besagt, dass jedes Team mit 15 Spielern anreist, die alle das Hockeyturnier sowie zusätzlich Tennis und/oder Golf (je fünf Tennis-Doppelpaarungen sowie fünf Chapman Duos im Golf) spielen müssen, hieß es auch für unsere Tennisverstärkungen den Hockeyschläger zu schwingen. Mindestens in einem Fall spektakulär erfolgreich, denn trotz der namhaften Wespen HOTEGO Neuzugänge Max Jesse und Stephan Platz war es ausgerechnet Flo Loddenkemper, der per argentinischer Rückhand in den Winkel gegen den ehemaligen Nationaltorhüter im Krefelder Tor traf und damit für das einzige Feldtor der Wespen im Turnierverlauf sorgte. Angesichts der Tatsache, dass ein halbes Dutzend Olympiasieger, noch mehr Weltmeister und zahlreiche ehemalige Internationale in den Teams aus Köln, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Krefeld und Essen vertreten waren, sind zumindest die Remis gegen Flottbek und Stuttgart Achtungserfolge für unser Team. Ein besonderer Dank geht an unsere Torhüterin Alex Pfeil, die als Gast sehr stark gehalten hat und dafür gesorgt hat, dass die Wespen als erstes Team in der 32-jährigen HOTEGO-Geschichte eine Frau eingesetzt haben.

Ebenso möchte sich das ganze Team bei Jochen Bollens bedanken, der zum einen dafür gesorgt hat, dass die Wespen in das HOTEGO Feld zurückkehren durften und zum anderen auch in diesem Jahr ganze Arbeit bei der Organisation unserer Mannschaft geleistet hat. Jochen tritt nach zwei organisatorisch arbeitsreichen Jahren als Kapitän zurück, wird uns aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen – vielen Dank für alles, Jochen!

Die Gastgeber aus Hamburg haben für ein wunderbares Wochenende gesorgt und mit einem tollen Rahmenprogramm, u. a. einer Party am Elbufer am Freitag, einer Clubhausparty am Samstag, einem Nearest to the pin Wettbewerb mit einer Kreuzfahrt als Hauptgewinn und vielem mehr eine einzigartige Atmosphäre geschaffen. Vielen Dank, es war toll bei Euch!  

Wir werden nun versuchen, die Mannschaft für 2024, wenn die HOTEGO German Open in Köln stattfinden, weiter zu verstärken, um im dritten Jahr nach unserer Rückkehr die olle Laterne endlich loszuwerden. In drei Jahren, 2026, sind die Wespen als Gastgeber gefragt, wir freuen uns schon jetzt darauf, dann die Teams aus ganz Deutschland auf unserer Anlage zu begrüßen.

 

Redaktion Team HOTEGO 

Das Wespen HOTEGO-Team 2023, obere Reihe von links: Jan Wever, Florian Loddenkemper, Paul von Drygalski, Arne Bollens, Klaus Eberhard, Ole Vinck, Jan Möller-Giaretti, Detlef Claussen, Stephan Platz,

untere Reihe von links: Ricki Wever, Alexander Carsten, Jürgen Schramm, Alexander Holtz, Alexandra Pfeil, Jochen Bollens, Max Jesse