Wuselfest: Mädchen D Fortgeschritten (Jg. 2009) holen 2. Platz

Wuselfest: Mädchen D Fortgeschritten (Jg. 2009) holen 2. Platz

Am 09.07.2017 fand das beliebte Wuselfest bei BSC statt. Nachdem wir im letzten Jahr das Turnier überraschend aber nicht unverdient gewonnen hatten, war die Vorfreude entsprechend groß.

Mit einer knappen Niederlage gegen Rotation Prenzlauer Berg und zwei darauf folgenden deutlichen Siegen gegen STK und Blau-Weiss konnten wir uns für das Finale qualifizieren. Hier mussten wir uns, nach tollem Kampf, BHC geschlagen geben.

Dennoch war das Fest ein großer Erfolg und es hat allen Spaß gemacht.

Super, Mädels. Wespen – Stich

Carlotta (TW), Marlene V, Luise, Therese, Jette, Marlene F, Clara, Helena, Katharina S., Sophia, Vedran (Betreuer)

David Wagner und Team Japan triumphieren doppelt


Der Finaltag der German Open hielt einige Überraschungen bereit. Alle Spiele wurden, wie gestern Abend, in der Tennishalle des BTTC Grün-Weiß e.V. ausgetragen.

Das erste Spiel des heutigen Tages sollte eigentlich gestern ausgetragen werden. Doch nach Absprache mit den Athletinnen fand das zweite Halbfinale heute Morgen statt. Die Japanerin Yui Kamiji hatte ordentlich zu kämpfen, um dann über drei Sätze das Match für sich zu entscheiden. „Die Südafrikanerin Montjane Kgothatso hat mich richtig gefordert, ich bin jetzt müde.“ Keine zwei Stunden später musste Sie dann das Damenfinale gegen Lokalmatadorin Katharina Krüger bestreiten. Krüger zeigte sich vor dem Spiel gut gelaunt, ja förmlich entspannt. Das konnte Sie leider nicht mit ins Spiel nehmen. Die Weltranglistenerste Kimiji triumphierte auf der ganzen Linie in 6:0 6:1 und zeigte Krüger, warum sie zu Recht die Nummer eins ist.
Maikel Scheffers hatte mit dem Japaner Takeshi Sanada einen knallharten Konkurrenten um den Sieg im Herren Einzel. Nach einem 6:3 7:5 feierte das Publikum einen neuen Sieger. Japan kann feiernd die Reise zum nächsten Turnier nach Belgien antreten.

Im Quad Einzel gab es ein Generationen Duell. David Wagner (USA) fand in dem jungen Niederländer Sam Schröder einen grandios aufspielenden Gegner, mit dem in den nächsten Jahren zu rechnen ist. Der 18jährige drehte ordentlich auf und spielte über sich hinaus. Den 27 Jahre älteren Wagner brachte das aber nicht aus der Ruhe, dass er über 3 Sätze spielen musste. Die Erfahrung siegte in diesem Fall mit 6:3 2:6 6:2. Beiden blieb ebenfalls nicht lange Zeit zum Verschnaufen, da das Quad Doppelfinale mit ihnen noch auf dem Plan stand. Das amerikanische Duo David Wagner/ Bryan Barten schlug gegen Heath Davidson (AUS)/ Sam Schröder (NED) auf. Wagner merkte man im ersten Satz deutlich das Einzel an, die Spritzigkeit fehlte. Davidson und Schröder zeigten abermals großes Tennis. Sie gewannen den ersten Satz 7:6. Dann häuften sich aber die Fehler, was gewohnt lautstarke Emotionen bei dem Australier Davidson hervorrief. Schröder war dagegen eher der Ruhepol. Wagner/Barten drehten im zweiten Satz den Spieß und kämpften sich stetig ran. Mit einem Match-Tiebreak gelang Wagner an der Seite von Barten der Sieg und somit der Doppeltriumph des Turniers.

Das Heimpublikum durfte im Schlussmatch des Turniers den Deutschen Steffen Sommerfeld an der Seite seines Doppelpartners Eliphas Maripa anfeuern. Beide fanden leider nicht ins Spiel gegen das holländische Duo Maikel Scheffers/ Ruben Spaargaren. Mit 6:4 und 6:1 war es eine klare Angelegenheit. Scheffers konnte sich somit dann doch noch einen „Bärenpokal“ sichern. Steffen Sommerfeld war hauptsächlich glücklich über seinen Gesundheitszustand, das er in der Lage war schmerzfrei zu spielen. „Mit meinem Doppelpartner und Freund Eliphas hat es einfach nur Spaß gemacht zu spielen. Durch den Belagwechsel, wurde das Spiel sehr schnell und wir hatten heute einfach das Nachsehen.“, so Sommerfeld nach der Siegerehrung. Maikel Scheffers Kommentar nach dem siegreichen Spiel „Wir hatten einfach eine tolle Woche als Nationalteam. Im Finale kann ich behaupten, dass wir die gesamte Zeit überlegen waren, ohne das es überheblich klingen soll!“

Pressemitteilung German Open Tag 4, Yvonne Glöde
Fotos: Claudio Gärtner

29. German Open im Rollstuhltennis

Tennis-Elite zu Gast in Berlin! Auf den Sandcourts der Zehlendorfer Wespen finden die 29. German Open im Rollstuhltennis statt. Die nationale und internationale Weltspitze kämpft bei dem ITF 2-Turnier um insgesamt 20.000 $ Preisgeld.

Hier ein Link zu einem Bericht über die German Open 2017 im rbb am Ende von “Sport am Samstag”:
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Dauerregen zwingt Sportler in die Tennishalle


Der Tag begann sehr gut und sonnig mit dem Halbfinale der Quad Herren im Einzel. Der Vorjahresgewinner David Wagner setzte sich gegen den Australier Heath Davidson 7:5 7:5 durch. „Ich habe mein Spiel heute genossen, da ich mich gut gefühlt habe und meinen Spielplan umsetzen konnte. Auf die beiden morgigen Spiele schaue ich erwartungsvoll entgegen und werde wie immer versuchen, mein bestes Tennis zu zeigen.“, so Wagner nach dem Spiel. Im zweiten Halbfinale hatte Wagners Teamkollege Bryan Barten, nicht so viel Glück und verlor in drei Sätzen gegen den Niederländer Sam Schröder.

Das Quad Doppelfinale der Herren findet morgen statt.

In der Trostrunde dieser Kategorie setzte sich ebenfalls eine Spielerin aus dem holländischen Team durch. Dorrie Timmermans-van Hall gelang ein sehr souveräner Sieg gegen ihren männlichen Kollegen Markus Wallner (AUT).

In den beiden Herren Halbfinals setzten sich erwartungsgemäß Maikel Scheffers (NED) und der Japaner Takashi Sanada durch.

In der Trostrunde gewann der Pole Adam Kinowski gegen den Italiener Bruno Calucci.

Das deutsche Damenhalbfinale zwischen Katharina Krüger und Sabine Ellerbrock fand leider ein viel zu frühes Ende. Ellerbrock musste sich ihren körperlichen Beschwerden hingeben und verletzungsbedingt das Spiel im ersten Satz beim Stand von 4:4 aufgeben. „Es ist nicht schön für mich durch eine Aufgabe zu gewinnen. Ich wünsche Sabine gute Besserung! Für mich war es persönlich ein sehr gutes Spiel und ich bin stolz auf meine Leistung.“ Das zweite Damenhalbfinale wird erst morgen ausgespielt. Aufgrund der heftigen Regenfälle waren die Courts unbespielbar. Nach Rücksprache mit den Athleten wurden einige Matches auf morgen verlegt, andere in die Halle des BTTC Grün-Weiß e.V.

Die Dänin Louise Charlotte Willerslev-Olsen bezwang die Niederländerin Ilse van der Burgwal in der Trostrunde 6:3 6:4.

Das lange Warten und den Wechsel auf den Hallenbelag haben das Damen Duo Giulia Capocci (ITA)/Yui Kamiji (JAP) am Besten gemeistert und gewannen das Doppel Finale. Die Italienerin Capocci war Minuten nach dem Triumph noch ganz aufgeregt „Ich habe hier gerade an der Seite der Weltranglisten Ersten gespielt, was für mich schon eine Ehre war und dann noch auf meinen ungeliebten Hallenbelag. Einfach fantastisch.“.

Der Finaltag wird wieder ab 9 Uhr starten.

Pressemitteilung German Open Tag 4, Yvonne Glöde
Fotos: Claudio Gärtner

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