Doppelsieg in Osternienburg

Am vergangenen Samstag waren sowohl unsere 1. Damen als auch 1. Herren auswärts unterwegs und trafen auf den Osternienburger HC.

Die Damen gingen bereits in der achten Spielminute nach einer verwandelten kurzen Ecke 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch noch in die Halbzeitpause. In der 39. Spielminute konnten die Wespen ihre Führung dann auf 2:0 ausbauen. Wenige Minuten später verkürzten die Gastgeberinnen allerdings auf 1:2. Unsere Damen gaben ihre Führung jedoch in der Schlussphase nicht mehr ab und konnten somit drei Punkte mit auf den Heimweg nehmen. Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier. Die Damen befinden sich mit sechs Punkten Vorsprung auf dem zweiten Tabellenplatz der Staffel Ost und somit mit besten Aussichten auf das Play-Off.

Das Spiel der Herren verlief weniger einseitig als das Damenspiel. Bis zur 18. Spielminute lagen die Herren 1:3 hinten. Zur Halbzeitpause stand es nach zwei Treffern bereits wieder Unentschieden (3:3) und auch in der zweiten Halbzeit machten unsere Herren dort weiter, wo sie Ende der ersten Halbzeit aufgehöhrt hatten: Nach fünf weiteren Toren gingen sie in der 50. Spielminute 8:3 in Führung. Letztlich lautete der Spielendstand 10:4 und auch die Herren nahmen drei Punkte mit zurück. Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier. Die Herren stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz der Staffel Ost, drei Punkte hinter dem TuS Lichterfelde. Ziel ist es, TuSLi einzuholen und einen Play-Off Platz zu ergattern.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

Wir wünschen allen Wespen, ihren Familien und Freunden ein erholsames und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes und gemeinsam aktives und erfolgreiches Jahr 2020.

Die Geschäftsstelle ist über die Feiertag nicht besetzt und öffnet wieder am Montag, den 6. Januar 2020. In dringenden Notfällen melden Sie sich bitte unter 0171 9326883‬.

Alles Gute aus dem Wespennest

Drei Punkte für die 1. Damen und 1. Herren

Am vergangenen Wochenende gingen unsere 1. Damen und 1. Herren sowohl gegen den Berliner HC als auch gegen den TC Blau-Weiss an den Start.

Am Samstag trafen beide Teams auf den BHC. Wie auch an den vorherigen Wochenenden stand zunächst das Damenspiel auf dem Plan. Nach einigen vergebenen Chancen ging es für die Wespen mit einem Spielstand von 0:0 in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich der Spielstand lange Zeit nicht. In der 52. Spielminute waren es dann jedoch die Gegnerinnen, die eine Chance verwerteten und die eigentlich ausgeglichene Partie letztlich mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier.

Im darauf folgenden Herrenspiel lagen die Wespen zur Halbzeitpause zwei Zähler hinten (1:3). Bis in die 47. Spielminute baute der BHC seine Führung um drei weitere Tore aus (2:6). Trotz der deutlichen Führung des BHC wurde die Partie noch höchstspannend, da unsere Herren noch einmal mit aller Kraft kämpften. Am Ende mussten sie sich, nachdem der vermeintliche Treffer zum 6:6 von den Schiedsrichtern nicht anerkannt wurde, 5:6 geschlagen geben. Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier.

Am Sonntag ging es zunächst für unsere Damen gegen den TC Blau-Weiss weiter. Bereits zur Halbzeitpause lagen die Wespen 2:0 in Führung, die sie bis in die 39. Spielminute auf 5:0 erhöhten. Nach einem Gegentor in der vorletzten Spielminute konnten sich unsere Damen mit einem Spielendstand von 5:1 über einen klaren Sieg und drei Punkte freuen. Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier.

Im darauf folgenden Spiel folgten unsere Herren dann dem Vorbild der Damen. Nach einem frühen Führungstreffer in der zweiten Spielminute und einem Spielstand von 2:1 nach der ersten Halbzeit, entschieden die Herren die Partie mit 5:3 für sich und verbuchen somit drei weitere Punkte auf ihrem Konto. Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier.

Am kommenden Wochenende geht es für beide Mannschaften nach Osternienburg.

Halle luja

Halle luja

Am 6. Dezember war Nikolaus. Wissen wir. Kommt ja jedes Jahr vor. Aber am 7. war der Mann schon wieder da. Und am 14. nochmal. Den Stress, über so lange Zeit artig zu sein, muss man als Sechsjährige erstmal verkraften. Aber der Reihe nach: Am 7. Dezember traten die Mädchen des Jahrgangs 2013 froh und munter beim Nikolausturnier von TuSLi an. Man schlug sich tapfer und gab Rotation und TuSLi ordentlich was mit der Rute, während sich gegen STK und BHC eine gewisse Schüchternheit vor dem Tor einstellte (verständlicherweise, waren doch beide Gegner in astreinem Nikolausrot angetreten). So bleib am Ende lediglich die Niederlage gegen Blau-Weiß unerklärlich. Die größte Enttäuschung allerdings wartete bei der Siegerehrung. Dort stellten die Mädchen nämlich einhellig fest, dass das nie und nimmer der echte Nikolaus war, der da die Medaillen verteilte. Viel zu dünn war der und zu jung sowieso, die Galoschen geradezu lachhaft und der Bart war auch nur angeklebt. Man erwog kurz, Protest einzulegen, was gleich noch die unerklärliche Niederlage gegen Blau-Weiß annulliert hätte, vertröstete sich dann aber auf das kommende Wochenende und das eigene Nikolausturnier. Jeder hat schließlich eine zweite Chance verdient. Und siehe da: Dieses Mal kam der Nikolaus schon stattlicher daher. Sein Schuhwerk schien für drauß‘ im Walde geeignet und auch der Bart dürfte beim TÜV Lappland der Prüfung standhalten. Stimmlich zeigte er sich gut erholt und körperlich präsentierte er sich deutlich robuster. Bei Gedichten und Weihnachtsliedern feierten Kinder, Trainer, Eltern und Nikolaus sich selbst und die Adventszeit und gingen schließlich beseelt nach Hause. Zuvor hatte man sich in gemischten Teams aus Kindern und Eltern gemessen. Kuddelmuddel sagt der Berliner dazu und genauso muss man sich das auch vorstellen: Mal spielten die einen auf das falsche Tor, mal die anderen, mal alle. Sachte wogte ein buntes Knäuel aus Spielerinnen und Eltern wie eine Schneeverwehung über das Parkett, den Ball irgendwo unter Schlägern, Mädchen und Erwachsenen begraben, ehe er kurz vor einem der Tore aus dem Pulk ausgespuckt und irgendwie unter engelsgleichem Jubilieren über die Torlinie bugsiert wurde. So gewannen schließlich alle, selbst der Nikolaus. Ein wunderbarer Abschluss dieses Hockeyjahres. Und die Mädchen hatten sich inzwischen offenbar an den Besuch des Heiligen gewöhnt, denn schon fragte eine mit leuchtenden Augen: „Kommt der Nikolaus jetzt jede Woche?“ Vielleicht.

Alexander Holtz

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