Die Mädchen A sind Berliner Vizemeister

Die Berliner Meisterschaft der Mädchen A, die auch der Qualifikation zur Ostdeutschen Meisterschaft dient, wurde am vergangenen Wochenende in der Halle Am Rohrgarten ausgetragen.

Am Samstag besiegten die Wespen zunächst den SC Charlottenburg mit 2:0. Im zweiten Spiel trafen sie dann auf den TuS Lichterfelde. Die Partie endete in einem 0:0-Unentschieden.

Im Halbfinale am Sonntag standen die Mädchen dann dem Berliner HC gegenüber. Auch in dieser Partie konnte keine Entscheidung in der regulären Spielzeit herbeigeführt werden (0:0), sodass es zu einem Shoot-Out kam. Dieses konnten die Wespen mit 2:0 für sich entscheiden. Im Finale um die Berliner Meisterschaft trafen sie erneut auf TuSLi, mussten sich in dieser Partie allerdings trotz 1:0-Führung nach vielen vergebenen Chancen 1:2 geschlagen geben.

Die Mädchen sind somit für die Ostdeutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 25. und 26. Januar ausgespielt wird. Gastgeber wird hier der BHC sein.

Spiele am Wochenende

1. Bundesliga
Nach zwei Partien, die am vergangenen Wochenende unentschieden endeten, möchten unsere 1. Damen und 1. Herren am Wochenende in jeweils zwei Spielen wieder angreifen. Da die Herren sich nach wie vor mit sieben Punkten Rückstand auf dem dritten Tabellenplatz hinter TuSLi befinden, benötigen die Herren eine besonders hohe Punkteausbeute, um die Chance auf das Viertelfinale zu wahren.

Die Damen stehen weiterhin mit einem komfortablen Sieben-Punkte-Vorsprung auf dem zweiten Tabellenplatz. Werden dem Konto weitere Punkte hinzugefügt, kann an diesem Wochenende bereits der Einzug in die nächste Runde und die Reise nach Hamburg zum Viertelfinale gebucht werden. Gegen Leipzig und BHC reichen hierfür drei Punkte.

Die Spiele im Überblick:
Samstag, den 11. Januar:
Damen: Wespen vs. ATV Leipzig, 13:00 Uhr, Am Rabatt (in Leipzig)
Herren: Wespen vs. Mariendorfer HC, 14:00 Uhr, Ulrich-von-Hutten-Schule

Sonntag, den 12. Januar:
Damen: Wespen vs. BHC, 15:00 Uhr, Halle Am Rohrgarten
Herren: Wespen vs. BHC, 17:00 Uhr, Halle Am Rohrgarten

Jugend
Unsere Mädchen A, die in der vergangenen Feldsaison Deutscher Vizemeister geworden sind, starten am Wochenende in die heiße Phase ihrer Saison. Ihre Berliner-Meisterschaft wird zur Qualifikation für die Ost-Deutsche-Meisterschaft in der Halle am Rohrgarten ausgespielt.

Am Samstag treffen sie um 15:10 Uhr auf SCC und stehen um 17:50 Uhr TuSLi gegenüber. Am Sonntag werden die Halbfinals und Finals zwischen 9:30 und 13:30 Uhr ausgetragen.

Die Damen, die Herren und die Mädchen A freuen sich, wenn Ihr sie zahlreich unterstützt!

WJB holt den 2. Platz beim November Cup in Magdeburg

WJB holt den 2. Platz beim November Cup in Magdeburg

Am 19. Oktober sind wir vom Bahnhof Potsdam mit dem Regionalzug nach Magdeburg gefahren. Aber leider hatten wir erstmal eine Stunde Verspätung. Das war aber eigentlich nicht weiter schlimm, da wir alle noch etwas zu Essen gekauft haben und ein bisschen rumgelaufen sind.

Als wir dann ca. 2 Stunden später in Magdeburg angekommen sind, haben wir ganz entspannt in unsere Jugendherberge, in der Magdeburger Altstadt, eingecheckt und sind dann bei Vapiano essen gegangen. Nach dem Essen sind wir noch ein bisschen in der Stadt rumgelaufen und haben daraufhin einen netten und lustigen Teamabend in der Jugendherberge verbracht.

Am Sonntagmorgen mussten wir dann sehr früh aufstehen. Denn jetzt war ein langer Spieltag angesagt. Wir haben gefrühstückt und sind dann mit unserem gesamten Gepäck in die Magdeburger Tram eingestiegen und zu der Sporthalle gefahren.

Nach einer kurzen, aber intensiven Aufwärmung starteten wir pünktlich um 9.00 Uhr mit dem ersten Spiel, gegen den Gastgeber, MSV Börde. Dieses Spiel gewannen wir mit einem souveränen 7:0. Danach folgte ein unglückliches 1:2 gegen PSU. Aber das haben wir nicht lange auf uns sitzen lassen.  Das nächste Spiel gegen die Berliner Spielgemeinschaft SpArgo 1 endete zwar mit einem 0:0, dennoch konnten wir das vierte Spiel gegen den HCBB mit einem 3:1 gewinnen. Das letzte Spiel ging mit einem 2:0 gegen SpArgo 2 für uns aus. Wir waren recht zufrieden mit 3 Siegen, einem Unentschieden und einem verlorenen Spiel.

Leider waren wir uns daraufhin zu sicher nach dem letzten Sieg den 1. Platz in der Tasche zu haben. Später wurden wir bei der Siegerehrung ein wenig enttäuscht, da PSU ihr letztes Spiel ebenfalls gewonnen hatten und wir somit zwar ein besseres Torverhältnis hatten (13:4), dies aber in dem Fall nicht wichtig war und PSU somit ein Spiel mehr gewonnen hatte. Somit rutschten wir auf den zweiten Platz, holten uns aber trotzdem einen verdienten Pokal und fuhren erschöpft zurück nach Berlin.

Ohne unsere Trainer Bine und Frank Marquardt wäre diese Hockeyfahrt nicht möglich gewesen! Insgesamt war das kurze Wochenende eine sehr gute Vorbereitung auf die bevorstehende Hallensaison, auf welche wir uns alle schon sehr freuen.

Mit dabei waren (von links nach rechts): Anneli Fey, Viktoria Eisenhut, Lucia Sommerfeld, Lilli Frings, Tessa Rattunde, Philline Spengler, Miriam Sauga, Rosanna Vlasman, Elena Gesinski, Carlotta Selter und Lorena Gembrys

Das Foto wurde gemacht von: Bine Marquardt

Rosanna Vlasman& Carlotta Selter

Halle luja

Halle luja

Am 6. Dezember war Nikolaus. Wissen wir. Kommt ja jedes Jahr vor. Aber am 7. war der Mann schon wieder da. Und am 14. nochmal. Den Stress, über so lange Zeit artig zu sein, muss man als Sechsjährige erstmal verkraften. Aber der Reihe nach: Am 7. Dezember traten die Mädchen des Jahrgangs 2013 froh und munter beim Nikolausturnier von TuSLi an. Man schlug sich tapfer und gab Rotation und TuSLi ordentlich was mit der Rute, während sich gegen STK und BHC eine gewisse Schüchternheit vor dem Tor einstellte (verständlicherweise, waren doch beide Gegner in astreinem Nikolausrot angetreten). So bleib am Ende lediglich die Niederlage gegen Blau-Weiß unerklärlich. Die größte Enttäuschung allerdings wartete bei der Siegerehrung. Dort stellten die Mädchen nämlich einhellig fest, dass das nie und nimmer der echte Nikolaus war, der da die Medaillen verteilte. Viel zu dünn war der und zu jung sowieso, die Galoschen geradezu lachhaft und der Bart war auch nur angeklebt. Man erwog kurz, Protest einzulegen, was gleich noch die unerklärliche Niederlage gegen Blau-Weiß annulliert hätte, vertröstete sich dann aber auf das kommende Wochenende und das eigene Nikolausturnier. Jeder hat schließlich eine zweite Chance verdient. Und siehe da: Dieses Mal kam der Nikolaus schon stattlicher daher. Sein Schuhwerk schien für drauß‘ im Walde geeignet und auch der Bart dürfte beim TÜV Lappland der Prüfung standhalten. Stimmlich zeigte er sich gut erholt und körperlich präsentierte er sich deutlich robuster. Bei Gedichten und Weihnachtsliedern feierten Kinder, Trainer, Eltern und Nikolaus sich selbst und die Adventszeit und gingen schließlich beseelt nach Hause. Zuvor hatte man sich in gemischten Teams aus Kindern und Eltern gemessen. Kuddelmuddel sagt der Berliner dazu und genauso muss man sich das auch vorstellen: Mal spielten die einen auf das falsche Tor, mal die anderen, mal alle. Sachte wogte ein buntes Knäuel aus Spielerinnen und Eltern wie eine Schneeverwehung über das Parkett, den Ball irgendwo unter Schlägern, Mädchen und Erwachsenen begraben, ehe er kurz vor einem der Tore aus dem Pulk ausgespuckt und irgendwie unter engelsgleichem Jubilieren über die Torlinie bugsiert wurde. So gewannen schließlich alle, selbst der Nikolaus. Ein wunderbarer Abschluss dieses Hockeyjahres. Und die Mädchen hatten sich inzwischen offenbar an den Besuch des Heiligen gewöhnt, denn schon fragte eine mit leuchtenden Augen: „Kommt der Nikolaus jetzt jede Woche?“ Vielleicht.

Alexander Holtz

Zu Besuch bei Harvey von Hude

Zu Besuch bei Harvey von Hude

 Ende Oktober reiste der Jahrgang 09 der C-Knaben nach Hamburg zum Harvey von Hude Cup, dem Hallenvorbereitungsturnier beim HTHC. Der Aufbruch am Südkreuz bot eine Unsicherheit, nämlich die, ob man es angesichts der Reminiszenz der Deutschen Bahn an den guten alten Bummelzug rechtzeitig zum ersten Spiel schaffen würde; und eine Gewissheit, nämlich die, dass die Spieler nicht unterzuckert in Hamburg ankommen würden.
Wir schafften es rechtzeitig und starteten wie wohl jede gute Turniermannschaft mit Luft nach oben in den Wettbewerb. Gegen Uhlenhorst Mülheim gab es ein zähes 1:1, das kurz vor Abpfiff von Moritz mit einer Glanzparade gesichert werden musste. Es folgte ein dusseliges 2:2 gegen Rotation Prenzlauer Berg, bei dem man eine Minute vor Abpfiff noch 2:0 geführt hatte. Das Ergebnis vertiefte die Sorgen, die Halbfinals könnten ohne Wespen-Beteiligung stattfinden. Insbesondere die mitgereisten Väter verspürten den dringenden Wunsch, unter die letzten Vier zu kommen. Nicht etwa aus übertriebenem Ehrgeiz, sondern weil die Teilnahme am Halbfinale zwei Stunden zusätzlichen Schlaf am nächsten Morgen versprach. Also stellte man ausschweifende Feierlichkeiten mit Eiscreme und Kino als Prämie in Aussicht. Derart angestachelt gerieten unsere Jungs gegen den Gastgeber erstmal mit 0:5 unter die Räder. So musste im letzten Gruppenspiel gegen den Münchner SC die Ehre gerettet und die Minimalchance aufs Semifinale aufrechterhalten werden. Beides gelang. Die beste Turnierleistung brachte ein 3:2 gegen einen guten Gegner. Und das Beste: Da die Münchner in ihrem abschließenden Spiel gegen Rotation nicht über ein Unentschieden hinauskamen, reichte es tatsächlich noch zum Ausschlafen. Zumindest für die Väter. Denn was in den Gastfamilien geschah, blieb dem Chronisten verborgen. Zwar zeigten sich die Gasteltern durchweg angetan von den guten Manieren der Wespenkinder, aber irgendetwas muss dort in den Tee der Jungs gelangt sein: Im Halbfinale am nächsten Morgen war eine gewisse Schlappheit jedenfalls nicht zu übersehen und gegen ein zugegebenermaßen sehr starkes Team von HC Essen 99 beim 0:4 kein Kraut gewachsen. So ging es im Spiel um Platz 3 gegen Klipper Hamburg. Hier hielt man lange Zeit ein Unentschieden, um dann am Ende aufgrund einiger sehr unglücklicher Situationen knapp den Kürzeren zu ziehen. Die Enttäuschung über Rang vier war zunächst groß. Doch angesichts des enorm starken Teilnehmerfeldes kann das Erreichte als voller Erfolg gewertet werden.
Das Turnier war ein Erlebnis – super organisiert von Shuttleservice über Spielerbuffet bis zum überkoffeinierten Hallensprecher und dazu auf einem spielerischen Niveau, das die Jungs in Berlin so nicht gewohnt sind. Nach und nach wich die Enttäuschung der Erkenntnis, sich super präsentiert zu haben. Das bisschen Lehrgeld aus den Spielen gegen HTHC und Essen kann als Investition in die Zukunft angelegt werden. Und spätestens als auf der Rückfahrt im Zug wieder zentnerweise Süßigkeiten aus den Reisetaschen zutage gefördert wurden, kehrte die Fröhlichkeit in die Gesichter von Lennard Burkhardt, Fabian Rätke, Ilian Bordet, Julius Schöning, Tim Palloks, Julian Liebchen, Ferdinand Hahn, Moritz Kahmann, Philipp Meyjohann und Jonathan Peters zurück.

Alexander Holtz

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