Kai-Claussen-Cup

Liebe Mitglieder, liebe Wespen, 

an diesem Wochenende konnte man es wieder einmal erleben: Der Erfolg eines – unseres – Vereins liegt im Engagement seiner Mitglieder.

Dank der vielen fleißigen „Wespen“ war unser Turnier, der Kai-Claussen-Cup, eine rundum gelungene Veranstaltung! Unsere Hockey-Eltern haben viel Zeit und Mühe investiert und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Die Verpflegung für über 200 Kinder und die Logistik an gleich zwei Spielstätten, die damit verbundenen Shuttle-Fahrten, sowie die Unterbringung der Spieler – für alles war gesorgt. 

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren Gunnar Dallwitz und Nicole Waelisch, Pia Breves und Karen Finger (Übernachtung), Moritz Wrede (Shuttle-Service), Kirsten Böhmann, Lara Knebel, Carl Oldenburg und Karin Schwettmann (Turnierleitung), Nicole Seifert, Kerstin Raasch und Francoise Dammertz (Verpflegung), Petra Goerke (Schiedsrichterbetreuung) und an die vielen jungen Schiedsrichter. Danke auch an Verena und Johannes Gündel für das Erscheinungsbild des KCC mit Logo, Fahne, Urkunden etc. und an die Elternschaft, die dieses erste Turnier mit Leben gefüllt und zu einem unverwechselbaren Erlebnis für uns und unsere Gäste gemacht hat.

Verena Gündel

1. Herren: Erfolgreicher Saisonabschluss

Am vergangenen Sonntag trafen die 1. Herren in ihrem letzten Spiel der Feldsaison im gut besuchten Wespennest auf den SC Frankfurt 1880. Nach einem torlosen ersten Viertel gingen die Wespen in der 21. Spielminute mit 1:0 in Führung und kamen im Anschluss an das Tor immer besser ins Spiel. In Richtung Spielende starteten unsere Herren dann noch einmal richtig durch: Nach Treffern in der 40., 55. und 59. Spielminute durften sie sich letztlich über einen verdienten 4:0-Sieg und zudem das dritte siegreiche Spiel in Folge freuen.

Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier.

Die Herren beenden die Feldsaison als Tabellenfünfte der Gruppe Süd.

2010er und 2011er im Land der Frühaufsteher

Endlich Ferien, endlich Ausschlafen, endlich mal so richtig faulenzen. Was gerade für eine ganze Stadt zu gelten scheint, gilt nicht für eine nimmermüde Hockeygemeinschaft aus dem Südwesten Berlins. Der letzte Hockeyact vor den Ferien begann am Samstag morgen um 7 Uhr im Wespennest. Dort wartete schon der Wespenbus, der uns ins 100 km entfernte Osternienburg bringen sollten. Wichtig übrigens, dass es sich um Oster-ni-en-burg und keinesfalls um Ostern-ien-burg handelt.
Knappe zwei Stunden später erreichten wir unser Ziel. Die Reiseerfahrenen 2010er Jungs kannten aus dem letzten Jahr die besten Zeltplätze und mit voll aufgedrehten Lautsprechern wussten nun alle wer da ankommt: „Wenn die Wespen kommen – ohhh“.
Doch eigentlich war keine Zeit für lange Ankunftszermonien, da die 2011er gleich ran mussten. Da – anders als noch ein Jahr zuvor – die D-Knaben in einem vier gegen vier Modus spielten, entschieden wir kurzfristig die 2011er für den C-Knaben-Wettbewerb zu melden. In insgesamt fünf Spielen machten sie ihre Sache gegen teilweise zwei Jahre ältere und damit deutlich größere Jungs sehr gut. Teils knappe Niederlagen und zwei Unentschieden standen am Ende zu Buche. Und auch die 2010er mussten im gleichen Wettbewerb gegen reine 2009er Mannschaften ran. Viele enge Spiele und ein guter Mannschaftsgeist führte sie zu einem guten vierten Platz.
Das besondere Highlight der Fahrt war jedoch der Samstag Nachmittag. Mit 21 Jungs ging es zum fußläufig erreichbaren Badesee. Dort gab es die ersehnte Abkühlung und viel Spaß am kleinen aber schönen Strand. Nach einer Runde Fußballtennis durften sich die Jungs dann einmal anschauen was passiert, wenn Eltern Hockey spielen. Schnell wurden noch Schläger gekauft, Trikots getauscht, Schienbeinschoner ausgeliehen und los ging es in das abendliche Elternhockeyturnier. Die Jungs nahmen den Trainerposten ein und begeisterten mit Aussagen wie „Deine Deckungsarbeit ist aber nicht so gut“ oder „Du musst Dich besser freilaufen“. Ein großer Spaß der auf dem Treppchen endete und uns um eine Flasche Rotkäpchen reicher machte.
Abends ging es dann pünktlich um 21:30 Uhr ins Zelt, doch der Akku schien immer noch nicht leer. Doch eine Stunde später hatten es dann auch die letzten geschafft. Kurze Zeit später machten wir dem Land der Frühausteher alle Ehre. Um 6:15 Uhr begrüßte uns strahlender Sonnenschein. Nach den Sonntagsspielen und der Siegerehrung ging es dann – zumeist schlafend – zurück nach Berlin. Ein wunderbares Wochenende mit drei Mannschaften in einem Team ging zu Ende. Gut, dass Ferien sind, die meisten ausschlafen können und den Montag wird gefaulenzt.
Jan Pörksen

 

1. Herren: Sieg gegen TuSLi

Am vergangenen Sonntag trafen unsere 1. Herren im letzten Auswärtsspiel der Feldsaison auf den TuS Lichterfelde. Bereits in der ersten Spielminute bekamen die Herren eine kurze Ecke für sich gepfiffen, die sie zum 1:0 verwandelten. Kurz vor Ende des zweiten Viertels (30. Spielminute) bauten sie ihre Führung durch einen Treffer aus dem Spielverlauf aus (2:0). Es folgte ein torloses drittes Viertel. In der 47. Spielminute gingen die Wespen durch eine weitere erfolgreich verwertete kurze Ecke mit 3:0 in Führung. Sechs Minuten vor Schluss nahm der TuS Lichterfelde noch seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Platz. Die Hoffnung, dadurch noch den Ausgleich zu erzwingen, sollte trotz eines Treffers in der 57. Spielminute (KE) unerfüllt bleiben. Unsere Herren durften sich über ein gewonnenes Berliner Derby (Spielendstand 3:1) freuen.

Ein ausführlicher Spielbericht findet sich hier.

Am Sonntag treffen die Herren in ihrem Saisonabschlussspiel auf den SC Frankfurt 1880. Anpfiff ist um 14 Uhr im Wespennest. Die Herren freuen sich, wenn Ihr zahlreich erscheint.

Erfolge beim Wuselfest

2012er Jungen gewinnen das Wuselfest
Zum Abschluss der Vorsommerfeldsaison stand noch einmal ein echtes Highlight auf dem Programm: Das Wuselfest des BSC. Als Knaben D Anfänger mussten sich die 2012er gegen neun weitere Mannschaften aus Berlin durchsetzen. Dabei waren alle Mannschaft mit Rang und Namen. Und so ging es auch gleich gegen den ewigen roten Rivalen aus der Wilskistraße los. Im etwas ungewohnten 5:5 ohne Torwart auf ein Tor erspielten sich die Wespen gleich ein sichtbares Übergewicht. Mit sehenswerten Passstafetten und guten Zweikämpfen ließen wir den Rothosen keine Chance und gewannen verdient mit 3:1. Auch wenn wir schon ahnten, dass dieser Sieg eine besondere Bedeutung haben würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das unser „Dosenöffnerspiel“ war.

Mit Siegen gegen die Berliner Bären (7:0), gegen den STK (3:1) und zum Abschluss gegen die Hockey Union aus Köpenick (5:0) beendeten die Jungs die Vorrunde mit weißer Weste. Dabei war auffällig wie Linus, Anton und Lio hinten im Wechsel die Abwehr zusammenhielten. Kaum ein Gegenspieler erreichte unseren Strafraum, kaum ein Schuss unser Tor. In der Zentralen Position war es Vincent, der vorne und hinten seine Technik und seine Kampfkraft unter Beweis stellte. Das Feuerwerk in der Offensive brannten Max, Mats, Caspar und Julius ab. Wobei Caspar regelmäßig wie ein Fuchs auf seine Beute vor dem gegnerischen Tor lauerte und eine hohe Hereingabe sogar volley verwandelte.

Nach der erfolgreichen Vorrunde sollte es gegen Blau-Weiß im Finale um den Pokal gehen. Diese hatte sich immerhin gegen Rotation, BSC, SCC und NSF durchgesetzt.Die Wespen begannen konzentriert und drückten die Blauhemden in ihren Schusskreis. Die ersten beiden Chancen konnten leider nicht genutzt werden, doch dann war es soweit. Nach einem schnellen Ballgewinn war es Mats, der das 1:0 markierte. Dann kam die Szene des Spiels. Der um einen Kopf größere gefährlichste Blau-Weiße hatte sich auf unserer linken Seite gut durchsetzten können und lief allein auf das Tor. Doch Vincent legte den Turbo ein, holte Meter um Meter auf und verhinderte mit einer geflogenen kurzen Rückhand den Ausgleich. Damit war die Moral unser Gegner gebrochen. Wir spielten weiter stark nach vorne und schossen das erlösende 2:0.Am Ende durften sich die Jungs nach dem Rübezahlcup über den zweiten Turniersieg in nur wenigen Wochen freuen. Unser Trainer Sven, der für einige Wochen mit seiner Familie in den Vereinigten Staaten war und die Jungs folglich länger nicht gesehen hatte fasste das Turnier so zusammen: „Unglaublich, was die Kids für einen Sprung gemacht“. Heute reichte dieser Sprung bis nach ganz oben auf das Treppchen.

Jan Pörksen

2010er Jungen ebenfalls auf Platz 1
Gleich zehn Mannschaften der Knaben C Anfänger trafen sich bei weit über 30 Grad auf dem Platz des BSC in der Hubertusallee. Wie immer perfekt organisiert begrüßte uns die Schokokussweitwurfmaschine, die Erbsenhammerbahn und der Kirschkernweitspuckwettbwerb. Doch bevor wir hier unser Können unter Beweis stellen konnten, sollte Hockey gespielt werden.

Zu Beginn ging es gegen die Jungs vom BHC. Nicht ganz wach erspielten wir uns zwar die ein oder andere Chance, konnten aber nicht wirklich zwingende Aktionen herausholen. Bis zur letzten Minute blieb es beim 0:0. Ein schneller Pass auf Arthur bescherte uns dann eine eins gegen eins Situation gegen den Keeper aus der Wilskistraße. Doch mitten in diese Situation ertönte der Abpfiff. Vielleicht hätte man hier etwas mehr Lippenspitzengefühl beweisen können.

So war klar, dass es im Zweifel am Ende der Vorrunden auch auf die Tordifferenz ankommen könnte. Deutlich konzentrierter ging es dann gegen die Bären aus Berlin, die irgendwie mit der falschen Tatze aufgestanden waren und 0:8 untergingen. Titus mit vier Toren hatte den größten Anteil an diesem Kantersieg. Es folge ein Sieg gegen Rolle-Rolle, der durch zwei Tore von Max ebenso verdient war wie das abschließende 5:0 gegen die Gastgeber vom BSC. Mit 15:0 Toren holten wir uns den erste Platz in der Gruppe und damit das Finalticket.

Dort warteten dann die Jungs von Blau-Weiß. Das ein oder andere Mal hatten wir gegen sie in der Vergangenheit schon Niederlagen einstecken müssen, doch heute sollte es anders kommen. Konstantin, der im Spiel davor seine Premiere im Tor feierte und Richard übernahmen die Rolle der Anfeuerer. Jonathan, dessen Klassenkamerad bei BW spielt, hatte keine Lust sich eine Woche blöde Sprüche anzuhören und drehte völlig auf (bestes Spiel). Hinten machten Henri und Arthur alles dicht und vorne sorgten Lasse, Max und Titus für Entlastung. Und wenn doch mal ein Ball durchrutschte war es Otto, der mehrmals erstklassig parierte. Nach zwölf torlosen Minuten ging es ins Penaltyschießen. Erster Schütze war Artuhr, der knapp vorbei schoß. Dann der erste Blauweiße: 1:0. Als nächstes unser Torschütze vom Dienst, Titus: Knapp daneben. Damit war klar, dass wir fast ausgeschieden waren. Doch dann kam Otto. Er hielt den zweiten Penalty mit extremer Gelassenheit und Souveränität. Lasse musste treffen und verlud mit einem Vorhand- und Rückhandzieher gekonnt den Keeper: 1:1. Doch immer noch hatte BW die Chance den Pokal zum Roseneck zu holen. Doch wieder war es die Katze aus dem Wespennest, die das Tor zunagelte und so das Penaltyschießen in die Verlängerung brachte. Dort ging es im Modus eins gegen eins weiter und Lasse begann. Ein trockener Schrubber in die rechte untere Ecke bedeutete die erste Führung. Und auch die Blau-Weißen schickten ihren bisher einzigen Torschützen erneut aufs Feld. Doch diesmal blieb Otto lange stehen, drängte den Schützen nach außen und musste den am Tor vorbeigehenden Schuss nur noch hinterhergucken. Die Freude war riesengroß und Otto als der Spieler des Spiels schnell ausgemacht.

Was für eine Einheit die Jungs sind, zeigte sich dann nochmal bei der Pokalübergabe. Sie beschlossen eine weitere Medaille für Freddy einzufordern, der sich vor zwei Tagen das Handgelenk und den Arm gebrochen hatte.Es macht verdammt viel Spaß dieser Mannschaft zuzusehen. Hier spielen Freunde mit Freude Hockey!

Jan Pörksen

Die 2010er Mädchen belegten den dritten Platz.

Das Dutzend ist geschafft

Das Dutzend ist geschafft

Alte Herren erringen wieder souverän den Titel

Die Alten Herren erringen die 12. Berliner Feldmeisterschaft in Folge und bleiben damit die erfolgreichste Mannschaft bei den Wespen.

Etwas unrund begann die Saison für uns. Verletzte Spieler, aber auch mangelndes Kombinationsspiel brachten zwar die ersten Siege, doch die Art und Weise war wenig schmeichelnd. Schlussendlich kassierten wir in der Hinrunde nicht nur die erste Niederlage seit 10 Jahren, sondern auch ein Unentschieden.

Dann war erst einmal Schluss und es ging in die Halle. Sehr frühzeitig haben wir aber das Training auf dem Feld begonnen. Wir waren bereit für die Rückrunde!
Und nun klappte es auch wieder mit den Kombinationen, kurzen Ecken und der Chancenverwertung. Ein Sieg folgte dem nächsten. Entscheidend war jedoch das Rückspiel gegen Grunewald. Die hatten uns die Niederlage verpasst. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, Disziplin und Einsatz gingen wir als Sieger vom Platz. Es folgten weitere grandiose Siege gegen Spandau und ABCS. Wir hatten die Schlappe aus der Hinrunde hinter uns gelassen und souverän die 12. Berliner Feldmeisterschaft in Folge eingefahren.

Karsten Drewes

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