2012er Jungen gewinnen das Wuselfest
Zum Abschluss der Vorsommerfeldsaison stand noch einmal ein echtes Highlight auf dem Programm: Das Wuselfest des BSC. Als Knaben D Anfänger mussten sich die 2012er gegen neun weitere Mannschaften aus Berlin durchsetzen. Dabei waren alle Mannschaft mit Rang und Namen. Und so ging es auch gleich gegen den ewigen roten Rivalen aus der Wilskistraße los. Im etwas ungewohnten 5:5 ohne Torwart auf ein Tor erspielten sich die Wespen gleich ein sichtbares Übergewicht. Mit sehenswerten Passstafetten und guten Zweikämpfen ließen wir den Rothosen keine Chance und gewannen verdient mit 3:1. Auch wenn wir schon ahnten, dass dieser Sieg eine besondere Bedeutung haben würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das unser „Dosenöffnerspiel“ war.

Mit Siegen gegen die Berliner Bären (7:0), gegen den STK (3:1) und zum Abschluss gegen die Hockey Union aus Köpenick (5:0) beendeten die Jungs die Vorrunde mit weißer Weste. Dabei war auffällig wie Linus, Anton und Lio hinten im Wechsel die Abwehr zusammenhielten. Kaum ein Gegenspieler erreichte unseren Strafraum, kaum ein Schuss unser Tor. In der Zentralen Position war es Vincent, der vorne und hinten seine Technik und seine Kampfkraft unter Beweis stellte. Das Feuerwerk in der Offensive brannten Max, Mats, Caspar und Julius ab. Wobei Caspar regelmäßig wie ein Fuchs auf seine Beute vor dem gegnerischen Tor lauerte und eine hohe Hereingabe sogar volley verwandelte.

Nach der erfolgreichen Vorrunde sollte es gegen Blau-Weiß im Finale um den Pokal gehen. Diese hatte sich immerhin gegen Rotation, BSC, SCC und NSF durchgesetzt.Die Wespen begannen konzentriert und drückten die Blauhemden in ihren Schusskreis. Die ersten beiden Chancen konnten leider nicht genutzt werden, doch dann war es soweit. Nach einem schnellen Ballgewinn war es Mats, der das 1:0 markierte. Dann kam die Szene des Spiels. Der um einen Kopf größere gefährlichste Blau-Weiße hatte sich auf unserer linken Seite gut durchsetzten können und lief allein auf das Tor. Doch Vincent legte den Turbo ein, holte Meter um Meter auf und verhinderte mit einer geflogenen kurzen Rückhand den Ausgleich. Damit war die Moral unser Gegner gebrochen. Wir spielten weiter stark nach vorne und schossen das erlösende 2:0.Am Ende durften sich die Jungs nach dem Rübezahlcup über den zweiten Turniersieg in nur wenigen Wochen freuen. Unser Trainer Sven, der für einige Wochen mit seiner Familie in den Vereinigten Staaten war und die Jungs folglich länger nicht gesehen hatte fasste das Turnier so zusammen: „Unglaublich, was die Kids für einen Sprung gemacht“. Heute reichte dieser Sprung bis nach ganz oben auf das Treppchen.

Jan Pörksen

2010er Jungen ebenfalls auf Platz 1
Gleich zehn Mannschaften der Knaben C Anfänger trafen sich bei weit über 30 Grad auf dem Platz des BSC in der Hubertusallee. Wie immer perfekt organisiert begrüßte uns die Schokokussweitwurfmaschine, die Erbsenhammerbahn und der Kirschkernweitspuckwettbwerb. Doch bevor wir hier unser Können unter Beweis stellen konnten, sollte Hockey gespielt werden.

Zu Beginn ging es gegen die Jungs vom BHC. Nicht ganz wach erspielten wir uns zwar die ein oder andere Chance, konnten aber nicht wirklich zwingende Aktionen herausholen. Bis zur letzten Minute blieb es beim 0:0. Ein schneller Pass auf Arthur bescherte uns dann eine eins gegen eins Situation gegen den Keeper aus der Wilskistraße. Doch mitten in diese Situation ertönte der Abpfiff. Vielleicht hätte man hier etwas mehr Lippenspitzengefühl beweisen können.

So war klar, dass es im Zweifel am Ende der Vorrunden auch auf die Tordifferenz ankommen könnte. Deutlich konzentrierter ging es dann gegen die Bären aus Berlin, die irgendwie mit der falschen Tatze aufgestanden waren und 0:8 untergingen. Titus mit vier Toren hatte den größten Anteil an diesem Kantersieg. Es folge ein Sieg gegen Rolle-Rolle, der durch zwei Tore von Max ebenso verdient war wie das abschließende 5:0 gegen die Gastgeber vom BSC. Mit 15:0 Toren holten wir uns den erste Platz in der Gruppe und damit das Finalticket.

Dort warteten dann die Jungs von Blau-Weiß. Das ein oder andere Mal hatten wir gegen sie in der Vergangenheit schon Niederlagen einstecken müssen, doch heute sollte es anders kommen. Konstantin, der im Spiel davor seine Premiere im Tor feierte und Richard übernahmen die Rolle der Anfeuerer. Jonathan, dessen Klassenkamerad bei BW spielt, hatte keine Lust sich eine Woche blöde Sprüche anzuhören und drehte völlig auf (bestes Spiel). Hinten machten Henri und Arthur alles dicht und vorne sorgten Lasse, Max und Titus für Entlastung. Und wenn doch mal ein Ball durchrutschte war es Otto, der mehrmals erstklassig parierte. Nach zwölf torlosen Minuten ging es ins Penaltyschießen. Erster Schütze war Artuhr, der knapp vorbei schoß. Dann der erste Blauweiße: 1:0. Als nächstes unser Torschütze vom Dienst, Titus: Knapp daneben. Damit war klar, dass wir fast ausgeschieden waren. Doch dann kam Otto. Er hielt den zweiten Penalty mit extremer Gelassenheit und Souveränität. Lasse musste treffen und verlud mit einem Vorhand- und Rückhandzieher gekonnt den Keeper: 1:1. Doch immer noch hatte BW die Chance den Pokal zum Roseneck zu holen. Doch wieder war es die Katze aus dem Wespennest, die das Tor zunagelte und so das Penaltyschießen in die Verlängerung brachte. Dort ging es im Modus eins gegen eins weiter und Lasse begann. Ein trockener Schrubber in die rechte untere Ecke bedeutete die erste Führung. Und auch die Blau-Weißen schickten ihren bisher einzigen Torschützen erneut aufs Feld. Doch diesmal blieb Otto lange stehen, drängte den Schützen nach außen und musste den am Tor vorbeigehenden Schuss nur noch hinterhergucken. Die Freude war riesengroß und Otto als der Spieler des Spiels schnell ausgemacht.

Was für eine Einheit die Jungs sind, zeigte sich dann nochmal bei der Pokalübergabe. Sie beschlossen eine weitere Medaille für Freddy einzufordern, der sich vor zwei Tagen das Handgelenk und den Arm gebrochen hatte.Es macht verdammt viel Spaß dieser Mannschaft zuzusehen. Hier spielen Freunde mit Freude Hockey!

Jan Pörksen

Die 2010er Mädchen belegten den dritten Platz.

X