Katharina Krüger triumphiert in ihrer Heimatstadt

Gänsehaut und Spannung während der gesamten drei Sätze. Die deutsche Katharina Krüger machte es sehr spannend im Finale gegen die Vorjahressiegerin Lucy Shuker. Erst sah es überhaupt nicht nach einem Match für Krüger aus. Doch wie sie später im Interview verriet, wollte sie nach dem verpatzen Beginn „…einfach nur noch Spaß haben und sehen, was dann geht.“ Sie hat es beeindruckend geschafft, ihre Nervosität abzulegen und kämpfte um jeden Ball. Unterstützend war auf jeden Fall der Heimvorteil für sie. Das zahlreiche Publikum half genauso, wie die engsten Vertrauten, die Katharina Krüger in jeder Situation zur Seite standen und unterstützten. Nach 16 75 und 63 konnte sie sich vor heimischen Publikum als neue German Open Siegerin feiern lassen.
Das holländische Männerfinale zwischen Tom Egberink und Maikel Scheffers erfüllte auch alles, was man sich als Zuschauer wünschen konnte. Beide demonstrierten dem Publikum ihr Weltklasseniveau. Scheffers gewann den ersten Satz 75 und behielt auch im zweiten Satz mit 63 die Oberhand, um damit seinen ersten Titel in Berlin zu holen.
Im Quad Finale dominierte der Amerikaner David Wagner und holte sich bei seinem ersten Berlinbesuch gleich den Titel. Sein Gegner Lucas Sithole hatte mit 64 und 63 das Nachsehen. Auch hier konnten beide Spieler mit ihrem geschickten Spiel die Zuschauer fesseln.
Ein weiterer Titel blieb in Berlin. Der Deutsche Marcus Laudan gewann die Quad Consolation gegen Rebekah Coleman (GBR). Kanako Domori entführte den selbigen Titel in der Frauen Consolation nach Japan, als sie gegen Angela Grosswiler (SUI) siegte.

Yvonne Glöde

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